Schlagwort: barrierefreie Gemeinde

Bild zeigt Rollstuhl auf Kopfsteinpflaster vor dem Rathausneubau
Die Gemeinde Mönsheim plant, das Thema Barrierefreiheit anzugehen. Unterstützung soll von Alexander Lang aus Mühlacker kommen, der selber im Rollstuhl sitzt. Die Fraktion UBLM hat das Thema auf die Tagesordnung gebracht. Zeitungsbericht von Claudia Keller - Pforzheimer Zeitung vom 11.11.2022
Bild zeigt Gruppe Barrierefreies Rutesheim mit Logo und Rampe 5 Personen eine davon im Rollstuhl
Manche Lösungen können so einfach sein: In Rutesheim läuft derzeit die Aktion „Rutesheim barrierefrei erleben – mit einer Rampe“. Die Stadt unterstützt die Gewerbetreibenden bei der Anschaffung einer leichten, aber robusten transportablen Rampe, die gut zusammengeklappt werden kann. In der letzten Woche sind die vorbestellten Exemplare ausgeliefert worden.
Bild zeigt Rollstuhlfahrer beim Einsteigen in einem Bus mit einer Rampe
Der Stadtseniorenrat der Stadt Heimsheim lädt ein:
Termin: 8.03.2022 | 19:00 – 20:00 Uhr (Dauer 1h) | Ort: WebEx - Seminar

Die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Ziel. Mit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) und der Neufassung des § 8 Abs. 3 PBefG ist das Thema noch stärker in den Fokus von Öffentlichkeit und Politik gerückt.
Gruppe Barrierefreies Rutesheim untersucht den Eingangsbereich des Rathaus auf Barrierefreiheit
Eine Begehung schafft Überblick über Handlungsbedarf

Unablässig arbeitet die eigens dafür gegründete Arbeitsgruppe seit diesem Frühjahr daran, den Weg zu einem barrierefreien Rutesheim zu ebnen. Sobald die Corona-Verordnung dies zuließ, fanden im Juli und August erste Ortsbegehungen in Rutesheim statt, um einen Überblick über den Handlungsbedarf zu erhalten. Die Ergebnisse und Lösungsvorschläge wurden in einem Workshop im September besprochen. Am 14. Oktober folgte nun die Begehung des Rathauses.
Gruppe Barrerefreies Rutesheim beim besprochen einer Wasserrinne an einem Übergang
Die Arbeitsgruppe „Barrierefreies Rutesheim“ war zum zweiten Mal vor Ort unterwegs: Diesmal in kleiner Besetzung, mit rund sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern, führte die Strecke diesmal direkt zum Marktplatz. Das Fazit von Projektbegleiter Alexander Lang von der Agentur „Barrierefreies Leben“ fällt positiv aus. Es ist Luft nach oben aber grundsätzlich kommen Menschen mit Beeinträchtigungen im Herzen Rutesheims gut zurecht.
Gruppe besichtigt Heimsheim zum erfassen der Barrierefreiheit
Mit diesem Grundsatz geht die Stadt Heimsheim nun schon seit 3 Jahren beharrlich Ihren Weg, um den Anforderungen einer Gemeinde für Alle gerecht zu werden. Hier wird Barrierefreiheit nicht mit Behindertengerecht beschrieben, sondern vielmehr tragen die Projekte dazu bei, dass alle Menschen sich überall begegnen und auch so lange wie möglich in Ihrer gewohnten Umgebung leben können.
dieArbeitsgruppe Barrierefrei auf der ersten Teilbegehung
Die Bedeutung von Barrierefreiheit zu vermitteln und unsere Umwelt entsprechend gestalten, das ist eine Aufgabe, die man nur gemeinsam bewältigen kann: Staat, Kommune, Wirtschaft, Verbände und Vereine, soziale und kulturelle Einrichtungen – einfach alle Menschen sind dazu aufgefordert Ihren Beitrag zu leisten um auch davon profitieren zu können. Umso mehr freute uns das große Interesse am 01.Juli 2021 zur ersten Begehung der Stadt Rutesheim.
Blick über die Dächer Heimsheim
Barrierefreiheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Inklusion und erfordert einen fortwährenden Prozess, welcher von allen Beteiligten gelebt werden muss. Es gilt Lösungen zu finden, welche allen heute und auch in Zukunft gerecht werden.
sicht auf den Ortskern mit einem unebenen Pflasterbelag aus den 80er Jahren
Nicht nur in Sachen Stadtentwicklungsprozess geht Rutesheim den nächsten Schritt, auch das Thema Barrierefreiheit kommt sehr gut voran. Nach dem ersten digitalen Treffen der Arbeitsgruppe sind viele produktive Anregungen bei Projektbegleiter Alexander Lang eingegangen, wo und wie Maßnahmen eine Verbesserung bringen könnten.
Skizzierte Hände suchen einander un der Ecke ein schalter mit türöffner
Die frisch gegründete Arbeitsgruppe „Barrierefreies Rutesheim“ hat sich vor einer Woche zum ersten Mal getroffen. Natürlich online, andere Möglichkeiten bleiben im Moment kaum. Aber alle Beteiligten wollen das Thema angehen und voranbringen. „Wir wissen alle nicht, wie es mit Corona weitergeht, und monatelang alles brachliegen zu lassen, ist keine Option. Dafür ist uns die Barrierefreiheit in Rutesheim einfach zu wichtig“, sagt Bürgermeisterin Susanne Widmaier.